Mission veraltet und unnötig?

Bei vielen Menschen hat Mission keinen guten Ruf. Missionsveranstaltungen in Gemeinden sind deutlich weniger besucht als Heilungsveranstaltungen.

Felix Dexel ● Waldgarten 48 ● 21255 Tostedt  ● fdexel@web.de Webmaster: Jokim Schnoebbe  ● Jokim@Schnoebbe.com








Fehler!

Oh ja, es wurden (und werden) viele Fehler gemacht.

1. Fehler in der Ausführung:

Aber es ist wichtiger, den Menschen ewiges Leben in Gottes Gegenwart zu ermöglichen, auch wenn wir dabei viele Fehler machen. Die Alternative, die „ach so glücklichen“ Völker von unseren unvollkommenen Missionsversuchen zu verschonen, wäre, sie in ewiger Trennung von dem Gott der Liebe zu belassen.

2. Fehler in der Darstellung:

Ja, die Darstellungen der Missionare sind manchmal zum gähnen langweilig und dilettantisch (und noch ein Dia einer Gruppe Menschen vor einem Gebäude, deren Gesichter man nicht erkennen kann).

Aber was soll der Missionar noch alles perfekt können – gibt es denn nicht ein paar begabte Gestalter, Fotografen und Video-Ersteller, die ihre Begabung in den Dienst der Mission stellen können?

Mission wird aufhören! Wann?

Im Himmel – bis dahin geht’s weiter!

„Er (Gott der Vater) will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen“ (1.Timotheus 2:4).

Von Objekten zu Subjekten!

Ein Fehler in der Mission war es, nicht viel von den „Objekten der Mission“ zu erwarten. Sie sollten nur „Ihresgleichen“ mit dem Evangelium erreichen.

Dass auch ihnen der Missionsbefehl gilt, wurde oft nicht gelehrt. Dass die einstigen Objekte längst Subjekte geworden sind, ist manch einem noch immer nicht aufgefallen.


Echte Partnerschaft

Auf den Philippinen habe ich etliche Christen erlebt, vor dessen geistigem Format ich den Hut ziehe. Diese Geschwister haben wirklich viel zu geben und können uns helfen, das verhärtete Herz Europas zu erreichen.

„Denkt einmal an das, was ihr vor eurer Berufung wart, liebe Geschwister! Da gab es nicht viele, die nach menschlichen Maßstäben weise, einflussreich oder prominent gewesen wären, sondern Gott hat das ausgewählt, was nach dem Maßstab der Welt einfältig und schwach ist – um die Weisen und Mächtigen zu beschämen. Er erwählte das, was in der Welt als niedrig und bedeutungslos gilt, das, was für sie nichts zählt, um das, was für sie zählt, zunichte zu machen“ (1.Korinther 1,26-28)


Ost-West-Brücke

Während meiner 12 Jahre auf den Philippinen wuchs der Wunsch in mir, an einer stärkeren gleichberechtigten Beziehung zwischen Ost und West mitzuarbeiten. Eine Brücke, die den Verkehr in beide Richtungen möglich macht, ist das passende Symbol dafür.


Power2Change-Touren...

...sind ein Ausdruck dieser Brücke und sollen viele Beziehungen erzeugen und stärken.


Patenschaften...

...für Kinder, Jugendliche, Mitarbeiter und Projekte sind weiteres Baumaterial für diese Brücke. Filipinos bekommen eine zweite Chance auf eine anständige Ausbildung. Die Paten lernen viel über das Leben ihrer „Patenkinder.“


Studenten als Missionare

„Studenten werden knapp“ schrieb die Welt Anfang 2007. Damit werden auch Fachkräfte knapp. So werden mehr Ausländer die Lücken füllen müssen. Fertig ausgebildete Ausländer erleben oft, dass ihre Ausbildung hier nicht anerkannt wird. Wir wollen asiatische  Christen schon zum Studium und zur Ausbildung hierher bringen.

Wichtig ist allerdings, dass die Missionierung Europas ihre Priorität ist, so dass sie uns helfen, unser Volk zu erreichen.


Besuche...

...bei den „Patenkindern“ durch die Paten werden mittelfristig Teil unseres Programms.


Evangelistische Einsätze...

...in Asien und Europa werden das natürliche Resultat der Power2Change Touren, der Patenschaften und der Besuche sein.


Mission in alle Richtungen...

...war schon immer Gottes Wille. Wer das Evangelium empfangen hat, ist verpflichtet, es an alle Völker weiter zu geben, zu denen der Herr der Ernte sie sendet! Auch die Völker, von denen Missionare gesandt wurden, brauchen möglicherweise Hilfe, um ihre eigenen Völker zu erreichen. In Europa brauchen wir dringend Missionare aus anderen Völkern.


Internationale Gemeinden wachsen

Im BFP hat man kürzlich festgestellt, dass das Wachstum des Bundes im Wesentlichen durch die Ausländer geschieht. Unter den deutschen Gemeinden wachsen zwar einige, aber andere schrumpfen leider, so dass kaum Wachstum unterm Strich übrig bleibt.


Kairos Kurs

Dieser Kurs hat auf den Philippinen das Bewusstsein und die Kenntnis über Mission erheblich gefördert.

Auf der Konferenz der I TEAMs in 2006 wurde festgestellt, dass die Filipinos nach den Amerikanern die meisten Missionare in dieser Mission hatten.

Auch uns europäischen Christen kann der Kairos Kurs viel geben, denn über Mission wird kaum in unseren Gemeinden gelehrt.


Missionare bei uns

„Die kommen doch nur, weil sie ein besseres Leben suchen.“ Dieser Satz beschreibt die Sicht manch eines deutschen Christen, der damit die Berufung aller ausländischen Missionare aus ärmeren Ländern kurzer Hand in Frage stellt.

Jesus hat verkündet: „Ändert eure Gesinnung, das Reich Gottes ist nah.“ Lasst uns glauben, dass unser Vater wirklich Geschwister gesandt hat, um uns zu helfen – und das auch aus Ländern mit wenig Wohlstand.

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